SoLaWi Blumenthal

Solidarische Landwirtschaft auf Schloss Blumenthal


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SoLawi FAQs

Unsere FAQs zur SoLawi gibts ab sofort hier.

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Das Staffelmodell

Durch unser Staffelmodell wollen wir die Kosten und auch die Ernte sinnvoll untereinander aufteilen. Dabei sollen besonders Familien unterstützt werden.
Eine Gemüseoption bietet ausreichend Gemüse für eine Person. Man kann zwischen einem Singleanteil, einem Familienanteil oder einem Vielesser-Anteil wählen. Durch den festen Sockelbeitrag, der bei jedem Anteil einmal gezahlt wird, müssen bei diesem Modell Familien im Verhältnis weniger zahlen.  Das Gemüse wird hier in Blumenthal angebaut. Weitere Optionen sind vorerst in Form von Kooperationen/Zukauf geplant bzw. erst angedacht. Die gestrichelten Optionen werden mittel- bis langfristig Teil unserer Blumenthaler Landwirtschaft. Durch einen individuellen Förderbeitrag können jedes Jahr verschiedene Naturschutz- sowie modellhafte Projekte unterstützt werden.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über unsere Idee. Danach stellen wir die Gemüseanteile und mögliche „Gesamtpakete“ vor.

Bezeichnung Was ist das? Anmerkungen
 Sockelbeitrag      à 20 € Bietet Grundlage für den  landwirtschaftlichen Betrieb

  • Gebäudeabschreibung
  • Maschinenabschreibung
  • Arbeitskraft Verwaltung
  • Bodenvorbereitung
  • Pacht
Wird bei jedem Anteil (Single, Familien, Großfamilien) einmal pro Haushalt gezahlt.
Gemüseoption     à 35 € Alles was für den Gemüseanbau benötigt wird, z.B.

  • Saatgut
  • Arbeitskraft Produktion
  • Arbeitskraft Ernte
Eine Gemüseoption ist ausreichend für eine Person die einen durchschnittlichen Gemüsebedarf hat.
Honigoption Zukauf von Andreas Bock Soll langfristig Teil der Solawi sein
Fleischoption In Koop mit Kreppolds Noch in Planung
Kartoffeloption In Koop mit Birkmeier Noch in Planung
Saftoption Bisher nur angedacht
Eieroption Bisher nur angedacht
Michproduktionsoption Wahrscheinlich Milchziegenhaltung + Käserei ab 2018
Beeren-/Obstoption Von unserer Streuobstwiese, eventuell Aronia Frühestens ab 2018
Förderbeitrag
(Preis ist variabel)
Für spezielle Naturschutz-, und Modellprojekte, z.B.

  • Nützlingsstreifen
  • Heckenpflanzung
  • Bodenbearbeitung
  • Agroforst
Das Gärtnerteam stellt für das folgende Jahr geplante Projekte vor. Umgesetzt wird, was die Mitglieder finanzieren.
Der Beitrag kann individuell festgelegt werden.

Folgende Varianten bieten wir an:

Singleanteil: (Einzelperson mit durchschnittlichem Gemüsebedarf)
– Sockelbeitrag + 1 Gemüseoption = 55 €

Familienanteil: (Einzelperson mit besonders hohem, Paar/ Kleinfamilie mit durchschnittl. Gemüsebedarf)
Sockelbeitrag + 2 Gemüseoptionen = 90 €

Vielesser-Anteil: (Familie mit hohem Gemüseverbedarf, WG)
– Sockelbeitrag + 3 Gemüseoptionen = 125 €

 Großfamilien können selbstverständlich auch 4, 5,…Gemüseoptionen wählen

 Förderanteil: (kann die Blumenthaler LaWi unterstützen, ohne Gemüse zu beziehen)

  • nur Sockelbeitrag = 20 €
  • Sockelbeitrag + Förderbeitrag (variabel), z. B. 20 € + 5 € = 25 €
  • nur Förderbeitrag (variabel), z. B. 15 €

 

Mögliche „Gesamtpakete“

Alle Optionen sind miteinander kombinierbar. Der Sockelbeitrag wird in jeden Fall gezahlt.

  • Singleanteil + Honig + Förderbeitrag
  • Singleanteil + Förderbeitrag
  • Familienanteil + Honig + Förderbeitrag
  • Großfamilienanteil

 

  • Der „Förderer“: Sockelbeitrag, oder Sockelbeitrag + Förderbeitrag, oder nur Förderbeitrag in beliebiger Höhe

 

Und viele mehr…

 


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Solidarische Landwirtschaft – Was ist das?

Das Konzept ist ganz einfach: Ein Hof oder eine Gärtnerei versorgt eine Gruppe von Menschen in der näheren Umgebung mit Lebensmitteln. Im Gegenzug stellt die Gruppe die nötigen Mittel für die Lebensmittelerzeugung zur Verfügung. Alle Beteiligten teilen sich die Ernte und die Verantwortung.

  • Ein landwirtschaftlicher Betrieb beliefert regelmäßig einen festen Kreis von Verbrauchern mit Lebensmitteln
  • Verbraucherinnen und Verbraucher binden sich vertraglich für ein Wirtschaftsjahr und zahlen einen monatlichen Beitrag
  • Verbraucherinnen und Verbraucher können sich zum Beispiel an Arbeitseinsätzen oder der Anbauplanung beteiligen

So funktioniert’s
Mitglieder erhalten regelmäßig, in der Regel einmal pro Woche, einen Ernteanteil. Dieser besteht aus Gemüse, Obst und manchmal auch aus verarbeiteten Produkten wie Saft, Brot, Honig oder Käse. Wie genau sich der Ernteanteil zusammensetzt, hängt von der Jahreszeit und dem Angebot des Betriebs ab.

Gut für Verbraucherinnen und Verbraucher: Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen frische und hochwertige Lebensmittel direkt vom Produzenten. Sie erhalten außerdem Einblick in die Erzeugung ihrer Lebensmittel, können den Anbau selbst mitgestalten und lernen interessante Menschen kennen.

Gut für die Landwirtschaft: Landwirtinnen und Landwirte produzieren nicht mehr für den Markt, sondern für eine feste Zahl von Verbrauchern. Diese Mitglieder verpflichten sich für ein Wirtschaftsjahr, einen festen Betrag an den landwirtschaftlichen Betrieb zu zahlen und gelegentlich in der Landwirtschaft mitzuhelfen.

Gut für die Umwelt: Durch den regionalen Bezug von Lebensmitteln verkürzen sich die Transportwege, die unser Essen zurücklegt. Da in der Solidarischen Landwirtschaft für eine feste Zahl von Abnehmern produziert wird, werden kaum Lebensmittel verschwendet. Auch der Verpackungsmüll wird stark reduziert, da auf Einwegverpackungen verzichtet werden kann.